120er-Rollfilme für Mittelformatkameras
Der 120er-Rollfilm ist für Mittelformatkameras bestimmt. Er bietet ein größeres Negativ als 35-mm-Film, jedoch sind auf einer Rolle weniger Aufnahmen enthalten. Mehr lesen…Weniger anzeigen
Wie erkennt man einen 120er-Film?
Der 120er-Film ist auf eine Spule gewickelt und durch Schutzpapier geschützt. Im Gegensatz zum 35-mm-Film verfügt er weder über eine Metallkassette noch über perforierte Ränder. Die Formate 120 und 35 mm sind nicht austauschbar. Den richtigen Typ finden Sie in der Bedienungsanleitung Ihrer Kamera oder auf der Beschriftung des Originalfilms.
Wie viele Aufnahmen sind auf einer Rolle?
Die Anzahl der Fotos hängt vom Bildformat der Kamera ab. In der Regel erhalten Sie 16 Aufnahmen im Format 6 × 4,5, 12 Aufnahmen im Format 6 × 6, 10 Aufnahmen im Format 6 × 7 oder 8 Aufnahmen im Format 6 × 9. Die genaue Anzahl wird von der Kamera bestimmt. Je größer das Bildfeld der Kamera ist, desto weniger Aufnahmen passen auf eine Rolle. Ein größeres Negativ ist jedoch vorteilhaft beim Vergrößern sowie beim hochwertigen Scannen.
ISO und Entwicklung von 120er-Film
ISO 100 oder 200 eignet sich bei ausreichender Beleuchtung, ISO 400 ist vielseitiger beim Fotografieren aus der Hand und unter wechselnden Bedingungen. Sie können zwischen Farb- und Schwarz-Weiß-Wiedergabe wählen. Nach dem Fotografieren rollen Sie den Film fest auf und verschließen Sie ihn mit Klebeband. Wählen Sie für die Entwicklung ein Labor, das 120er-Film entwickelt; bestellen Sie bei Bedarf auch Scans oder Papierabzüge.
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