Nikon-Z-Objektive für spiegellose Kameras
Wählen Sie Nikon-Z-Objektive je nachdem aus, was Sie fotografieren möchten, wie viel Ausrüstung Sie mit sich führen möchten und ob Sie ein FX- oder DX-Kameragehäuse verwenden. Mehr lesen…Weniger anzeigen
Wählen Sie Ihr erstes Nikon-Z-Objektiv entsprechend dem Motiv, das Sie fotografieren
Für Reisen und die alltägliche Fotografie ist ein Zoomobjektiv praktisch, da es sowohl Weitwinkelaufnahmen als auch Nahaufnahmen ohne Objektivwechsel ermöglicht. Wenn Sie am häufigsten Menschen oder Abendstimmungen fotografieren, sorgt ein lichtstarkes Objektiv mit fester Brennweite für ein klareres Bild und einen ausgeprägteren Unschärfeeffekt im Hintergrund. Ein Weitwinkelobjektiv eignet sich für Innenaufnahmen und Landschaftsaufnahmen, ein Teleobjektiv für Sport, Natur oder Details aus größerer Entfernung. Berücksichtigen Sie bei Ihrer Entscheidung auch das Gewicht. Ein Objektiv, das Sie zu Hause lassen, weil es zu groß ist, nützt Ihnen selbst mit hervorragenden technischen Parametern nichts. Eine leichtere Ausrüstung ist sinnvoll für Ausflüge und Familienfotos, eine höhere Lichtstärke und eine robustere Bauweise hingegen für anspruchsvollere Aufgaben.
Nikon Z FX oder DX: gleicher Bajonettanschluss, unterschiedlicher Bildwinkel
Das FX-Objektiv deckt den Vollformatsensor ab und kann auch an einem Nikon Z DX-Gehäuse verwendet werden. Bei einer DX-Kamera ist der Bildausschnitt etwa 1,5-mal enger, sodass 50 mm einen ähnlichen Bildwinkel bieten wie 75 mm im Vollformat. Bei Porträtaufnahmen oder beim Fotografieren entfernter Motive kann dies von Vorteil sein, in kleinen Innenräumen benötigen Sie jedoch eine kürzere Brennweite. Das DX-Objektiv ist kleiner und für Kameras mit DX-Sensor konzipiert. Bei einem FX-Gehäuse wird nur ein kleinerer Teil des Sensors genutzt; daher sollten Sie bei einem geplanten Umstieg auf das Vollformat abwägen, ob ein FX-Objektiv für Sie sinnvoller ist. Wenn Sie beim leichten DX-System bleiben möchten, kann ein kleineres DX-Objektiv die praktischere und ausgewogenere Wahl sein.
Lichtstärke, Bildstabilisierung und Fokussierung beim Fotografieren und bei Videoaufnahmen
Eine niedrigere Blendenzahl lässt mehr Licht durch, was Sie in Innenräumen, am Abend oder bei Porträtaufnahmen mit sanft unscharfem Hintergrund zu schätzen wissen werden. Achten Sie beim Zoomen darauf, ob die Lichtstärke über den gesamten Zoombereich hinweg gleich bleibt oder sich beim Heranzoomen verändert. Für Videoaufnahmen ist eine stufenlose und geräuscharme Fokussierung wichtig; beim Fotografieren von Bewegungen hingegen die Geschwindigkeit, mit der das Objektiv eine Person oder ein Tier verfolgen kann. Die Bezeichnung „VR“ steht für die optische Bildstabilisierung des Objektivs. Sie hilft dabei, ein scharfes, unbewegtes Motiv bei Freihandaufnahmen zu erhalten, ersetzt jedoch nicht eine kurze Belichtungszeit bei Sportaufnahmen oder bei sich bewegenden Kindern. Bei einem Objektiv mit längerer Brennweite sollten Sie auch die Ausbalancierung an der Kamera sowie den Filterdurchmesser überprüfen, falls Sie bereits Polarisations-, UV- oder ND-Filter verwenden.
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